2005

2016

Die LS-Tür wurde mittlerweile durch eine Normtür ausgetauscht.

Ein Hinweis besagt, dies soll der "Luftschutzbunker" der ehemaligen Post und des damaligen alten Rathauses einige Meter weiter westlich gewesen sein. Beide Gebäude wurden im Januar 1941 zerbombt. Das hier gezeigte Gebäude soll erst 1943 aus Trümmerschutt der Post und des Rathauses errichtet worden sein (?). Augenscheinlich ist dies lediglich ein Luftschutzkeller. Ob er bereits vor Errichtung des Gebäudes existierte, ist unklar. Dann wäre er in der Tat zunächst ein unterirdischer Behelfsbunker gewesen. Die Entfernung zur ehemaligen Post und zum alten Rathaus war aber zu groß, als dass er dessen Luftschutzanlage gewesen wäre. Dazwischen lag zudem noch ein weiteres Gebäude.

Ebenso befindet sich am ehemaligen LS-Keller des heutigen "Piratenamüseums" an der Garnisonkirche eines von ursprünglich mutmaßlich vier "Mannesmann"-Luftschutzkellernotausstiegsgittern:

In einem der Kellerfensternotausstiege befindet sich das Gitter, hier zu sehen im Vordergrund, im Hintergrund ist der zweite Notausstieg zu sehen:

2006

Nachtrag: Oben der Schirmständer als Sicherung des südlichen Schachtes an der Westwand. Vorne der Nordschacht / Westwand.

2015

Nachtrag: Dieser steinerne Seehund wurde nach dem Abhandenkommen des LS-Gitters vom Ausstiegsschacht südlich des abgebildeten als Sicherung auf das LS-Gitter gesetzt.

Korrektur-Nachtrag September 2018: Es befanden sich bis 2018 am ehemaligen LS-Keller des "Piratenamüseums" Ebertstraße 88A an der Garnisonkirche zwei von ursprünglich vier Gittern dieser Art: Jene zwei in den Notausstiegsschächten Westseite. Zwei weitere waren ursprünglich in den Notausstiegsschächten Ostseite eingesetzt. 2005 kam eines der Gitter and der Westseite abhanden, es wurde später dann durch jenes erhaltene dritte Gitter von der Ostseite ersetzt. Das vierte Gitter, ebenfalls im Ostwandbereich, existierte in der Neuzeit nicht mehr.

Die Gitter wurden auch S-K-Kellerfenster genannt und sorgten zusammen mit einer darunter befindlichen Gasschutzglocke für gasdichten Abschluss. Für 56 Reichsmark waren die Gitter erhältlich, meist an Bahnhöfen. Eingebaut wurden die Gitter durch Maurerfirmen.

Nachtrag September 2018:

Abgerissen wurde in diesen Tagen das historische Gebäude des ehemaligen "Piratenamüseums" westlich neben der Garnisonkirche an der Ebertstraße. Es besaß einen massiven Luftschutzkeller (eventuell für Reichspost und / oder "Partei") mit mindestens fünf LS-Türen, davon zwei äußerlich an den beiden Zugängen. Ein Zugang mit Splitterschutzvorbau war westlich am Gebäude angebracht, ein zweiter Zugang befand sich an der Südwestecke mit Abgang und splittersicherer Teilüberdachung. An der Westwand befanden sich zudem zwei Notausstiege (Schächte) mit je einem Mannesmann-LS-Gitter. Eines davon ist circa 2005 abhanden gekommen und wurde etwa zwei Jahre später daraufhin durch jenes ersetzt, welches sich ursprünglich im Notausstieg 3 an der Ostseite des Gebäudes befand. Bis dahin wurde der Schacht durch einen Schirmständer verschlossen. Ein vierter Notausstiegsschacht an der Ostseite besaß in der Neuzeit kein solches LS-Gitter mehr (Mannesmann-Gitter 4). Diese Anlage ist nunmehr Geschichte.

07.09.18:

Splitterschutz-Eingang Südwestecke mit LS-Tür:

Südschacht Westwand:

27.09.18:

Reste Splitterschutz-Eingang Westseite:

28.09.18:

 

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